Fraktal-hierarchische energetische Verschränkung

– 16 –

Was ist eine fraktal-hierarchische energetische Verschränkung? Zumindest sind das drei Begriffe, die jeweils für sich und zusammen einen unendlichen kompakten Inhalt besitzen. Dieses kurze Wortgebilde ist selbst schon ein Fraktal. Dieser Satz ist ein Teil einer fraktalen energetischen Verschränkung. Aber arbeiten wir uns langsam zum allgemeinen Verständnis vor.

Kurze Wiederholung: Ein Fraktal ist eine Einheit, die aus vielen selbstähnlichen Untereinheiten und Übereinheiten besteht. Wie das Haus, das aus Wohnungen besteht, die aus Zimmern bestehen, in denen Schränke stehen, in Schrankfächer geteilt, in denen Kistchen stehen, die in verschiedene Fächer unterteilt sind. Ein Baum ist ein Fraktal in der Form seiner stetigen Verzweigung. Eine Schneeflocke ist ein Fraktal, denn sie ist ebenfalls in zweigförmige Verästelungen oder astförmige Verzweigungen unterteilt. Nun dürfte es recht leicht erkennbar sein, dass der menschliche Körper ein Fraktal ist, der als Organismus in viele Organe, wie z.B. Magen, Herz, Darm, und Organellen, wie Blutgefäße und Zellen immer weiter unterteilt ist. Das Blutgefäßsystem ähnelt einem Baum, der Aufbau der Lunge ebenso, man spricht ja auch von einem Bronchialbaum.

Das Nervensystem schließt sich dem an. Der gesamte Organismus ist ein hierarchisches energetisches Fraktal und  funktioniert ähnlich wie ein Kraftwerk. Die im Kraftwerk erzeugte Energie hat eine sehr hohe Spannung, was notwendig ist, da Energie nur dann fließt, wenn es einen Spannungsabfall gibt. So fließt Stromenergie vom Kraftwerk zu einer Stadt, von dort in viele Häuser, hier hinein in viele Geräte, die Strom benötigen. So verteilt sich die Stromspannung differenziert wie ein Baum. Aus der anfänglich hohen Spannung zwischen dem Anfang (Kraftwerk) und dem Ende der Leitung (z.B. Glühbirne) wird durch Energieabzug letztlich eine sehr niedrige Spannung, bis hin zu Null, wo die Energie aus diesem Kraftwerk, wenn keine neue produziert wird, weg ist – Null, Nichts, leer ist.

Die anfängliche große Energiemenge ist in viele kleine Mengen verteilt worden. Natürlich ist die Energie nicht wirklich weg. Der Energieerhaltungssatz besagt es. Die produzierte elektrische Energie ging als Licht oder Wärme oder Motorkraft in andere Formen der Welt über.

Als ein energetisches Fraktal kann man sich auch die physikalische Beschreibung der Entstehung des Universums vorstellen. Die gesamte Energie, die unser heutiges ausgedehntes Universum hat, soll aus physikalischer Sicht an seinem Anfang in einer energetisch unendlich großen, aber räumlich unendlich kleinen Zusammenballung/Dichte vorhanden gewesen sein.

Mit dem sogenannten Urknall unterteilt und differenziert sich die damalige große Spannungsenergie in immer kleinere Untereinheiten, wie es Galaxien, Sonnensysteme, Sterne und Planeten sind. Und auf dem Planeten Erde unterteilt sich die Energie weiter in Meere und Gebirge und Pflanzen und Tiere und Menschen. Und im Menschen finden wir Organe und Organbestandteile, die wiederum unterschiedliche Energieteile benötigen.

Die Physiker sagen, alle heutige Energie, die sich in Form von Atomen zu winzig kleinen „Körpern“ materialisierte, sei damals vor 14 Milliarden Jahren schon vorhanden gewesen. Das heißt, dass unser menschlicher Körper in seinem atomaren Energiegehalt das „Wissen“ von 14 Milliarden Jahren Geschichte in sich birgt. Wenn mit der hierarchischen Differenzierung der Ur-Energie der heutige ausgedehnte Raum entstanden ist, dann ist gleichzeitig auch Zeit ein hierarchisches Fraktal. Damals, vor 14 Milliarden Jahren, gab es noch keine Zeit oder anders gesagt, sie war unendlich groß. Aber damals gab es niemanden, der sie gemessen hat. Seither differenziert sich die Energie des damaligen unendlich großen Energieballes in immer kleinere Energie-Untereinheiten. Dadurch entsteht der Raum, der sich scheinbar immer mehr vergrößert und ausdehnt. Es ist mit dem Wachstum eines Baums vergleichbar, der sich ausdehnt, je mehr sich die Äste im Laufe der Jahre verzweigen. Dabei teilen sich aus der vormals unendlichen Zeit-Einheit hierarchisch strukturierte Zeituntereinheiten. Somit scheint uns die Zeit immer schneller zu vergehen.

Unser Sonnensystem hat ein ganz anderes Zeitsystem als eine Galaxie, in der es viele Sonnensysteme wie das unsere gibt. In der modernen Physik weiß man, dass weder Zeit noch Raum fassbare, messbare Größen an sich sind. Die Physik behilft sich erfolgreich damit, nur Teilstücke des Ganzen zu messen. Solche Zeit-Teile sind Uhrzeiten wie Stunde und Minuten oder Jahreszeiten wie Sommer und Winter. Ein Messgerät kann aber nur Differenzen messen, es benötigt immer zwei Messpunkte, egal, welches Medium gemessen wird, ob Temperatur, Geschwindigkeit, Zeit oder Länge. Da selbst die modernste Technik nicht in der Lage ist, einen Messpunkt an den Anfang des universellen Geschehens und an das Ende desselben zu setzen, ist es NICHT möglich, die gesamte Zeit des Universums wirklich zu messen. Dass unser heutiges Universum um die 14 Milliarden Jahre alt sein soll, beruht allein auf Mathematik, dem rhythmisch-strukturierten Erkenntnisvermögen des menschlichen Geistes.

energetisches Fraktal der Zeit abb54

Abbildung 54: Seit Einstein wissen wir von der Relativität der Zeit. Diese basiert auf ihrer fraktalen Wellenstruktur.

 

Die Baumstruktur suggeriert Statik. Das ist richtig. Es gibt in unserer Welt eine Art von Beständigkeit. Doch nicht zu 100 Prozent. Das Dasein ist in all seinen fraktal-hierarchischen Teilen in Bewegung, wenn auch nicht zu 100 Prozent. Das, was wir heute unter Zeit verstehen, ist in ihrem Fundament noch vereint mit dem Raum, erst mit der zunehmenden Teilung kommt es auch zu einer scheinbaren Trennung von Raum und Zeit. Jede dieser „neuen“ Teile hat eine eigene Eigenschaft. Die Zeit ist zunächst eine große Spannung, die auch in anderen Lebens- und Wissenschaftsbereichen als Ur-Spannung erkannt, nur jeweils anders benannt wird. Diese große Spannung erkennen wir NUR als Welle.

Entweder wir erkennen das zusammenziehende Element oder das ausdehnende. Die Töne und unser Gehör unterliegen ganz und gar erkennbar diesem Prinzip. Ein Ton verbreitet sich in der Luft in der Form von Zusammenziehen und Ausdehnen –  als Welle messbar und heute mittels Computertechnik auch sichtbar und manipulierbar. Unsere Gehörzellen nehmen diese Zweiteilung des Mediums Luft – Sog-Druck-Welle – als Eigenbewegung auf und verwandeln sie im weiteren Gehörgang in elektrische Wellen, die vom Gehirn weiterhin dual geteilt verarbeitet werden und uns „hören“ lassen. Nicht nur der Raum in unserer gesamten Umwelt ist Teil-Zeit gebunden, auch unser gesamter Organismus arbeitet in rhythmischen Teil-Zeit-Einheiten, ob Schlaf-Wach-Rhythmus, Stoffwechsel-Rhythmus, Herzschlag, Lungenatmung, Zellatmung und so weiter. 

Zeit-Rhythmus-Welle und Raum-Struktur-Baum bedingen einander. Ihre unterschiedlichen Eigenschaften führen zu einem Gestalten und schließlich auch zu einem Ende jeder Erscheinung.

Der Raum als Baum betrachtet breitet sich mit zunehmender Differenzierung immer weiter aus. Dabei werden die einzelnen differenzierten Teile immer kleiner, die Verbindungen werden immer komplexer.

Ein Beispiel soll zum Verständnis dienen. Bis die menschliche Entwicklung soweit war, eine Dampfmaschine zu bauen, im Jahr 1801, dauerte es tausende Jahre Entwicklung der Technik. Von da an aber sind Neuentwicklungen technischer Möglichkeiten in immer kürzeren schnelleren Schritten zu erkennen. Die erste Dampfmaschine war dazu auch noch ein Riesenmonstrum. Die heutige technische Entwicklung zeichnet sich durch zunehmende Schnelligkeit, Komplexität und  Verkleinerung aus. Auch an der Entwicklung der Computer ist dieser Drang von groß und langsam zu immer kleiner und schneller deutlich zu erkennen. Diese Entwicklung ist auf die fundamentale Differenzierungs-Kraft zurück zu führen. Manche Forscher befürchten, dass dem Miniaturisierungswillen physikalische Grenzen gesetzt sind. Nicht nur das. Es gibt ein sehr allgemeines Gesetz, das aus dem „immer schneller und kleiner“ auch auf ein Ende dieser Entwicklung eindeutig schließen lässt.

Die Zeit muss stets als Welle gesehen werden. Die Ur-Welle ist die größte Spannung zwischen den Gegensätzen. Mit zunehmender Teilung und Differenzierung werden die Wellen-Einheiten kleiner und kleiner. Die ursprüngliche große Spannung wird aufgeteilt in immer kleinere Spannungs-Einheiten, bis die Einheiten so klein sind, dass die Spannung gegen Null geht. Das ist der Zustand der vollkommenen Entspannung. Es gibt dann keinen spannungsgeladenen Zusammenhalt mehr, die Erscheinungsform, egal welcher Art, hört als Selbst auf zu existieren. Bei einem Organismus nennt man das Tod. Bei einer historischen Einheit nennt man das Untergang einer Epoche oder Ära. Eine metallene Maschine wird vom Rost zerfressen, ein hölzerner Stuhl vom Holzwurm zernagt, eine technische Entwicklung wird überholt von Neuentwicklungen.

Als Zeit betrachtet teilt sich die ursprüngliche unendliche Zeit in immer kleinere Zeit-Einheiten. Die Zeit scheint kürzer zu werden, die einzelnen Zeit-Einheiten werden somit als zunehmend schneller wahrgenommen. So, wie wir es in unseren heutigen Industriestaaten erkennen können. Diese Fundamenttheorie beweist, dass es niemals ein ewiges Wachstum geben kann.

Je nach Erscheinung und Differenzierungsebene gibt es einen bestimmten Punkt, wo die Teilungen zu einer völligen Entspannung führen. Dieses Teil löst sich als Einheit auf. Es zerbricht, es stirbt. Eine Meereswelle bricht, ein Natur-Baum wird morsch und bricht. Ein Tier verliert seine spannende Lebenskraft. Ein Produkt ist nicht mehr von Interesse, es verschwindet vom Markt.

Die Spannung für dieses Teil ist zwar aufgelöst, doch nicht absolut verschwunden. Sie geht in andere Teile über. Die Kraft der Meereswelle löst sich im Meer insgesamt auf. Die Kraft des Naturbaumes löst sich in der Erde, in den Mägen von Kleinstlebewesen und Pilzen auf. Die Lebenskraft des Menschen wird schon während seines Sterbeprozesses Teil seiner Umwelt und der sogenannte Tod ist nur der letzte Lebenshauch, der sich in seine ihn umgebende Lebenshälfte auflöst und somit wieder Teil des Ganzen wird. Das gilt auch für die innewohnende individuelle Seele, die sich mit der Weltenseele vereint. 

Als Fundament-Wissen genügt das soweit. In jedem Fachgebiet wird dieser Prozess nun anders definiert und erklärt. Ich möchte es noch kurz an der Struktur der menschlichen Sprache veranschaulichen. Durch die Internationalisierung vermischen sich immer mehr die Sprachen. Die deutsche Sprache besteht zu einem großen Teil aus Anglizismen, aber auch aus Wortstämmen aus dem Lateinischen und Französischen. Hinzu kommen die vielen neuen Wörter aus den einzelnen Wissenschaftsdisziplinen. Die Sprache wächst und wächst, die Anzahl der Wörter nimmt zu. Das weite Wissen ist begrifflich von den einzelnen Menschen nicht mehr zu erfassen. Es kommt zu einer Übermüdung und Überbeanspruchung der einzelnen Gehirne.

Ein weiteres neuzeitliches Phänomen entsteht durch den ununterbrochenen Strom der Kommunikation mittels Handy-SMS und Internet-Mail, der zu einer starken Verkürzung von Mitteilungen führt, in der Form, dass Wörter nicht mehr ausgeschrieben, sondern abgekürzt oder durch Zahlen und Emoticons ersetzt werden. Dabei ist schon eine völlig neue Sprache entstanden. Die alte Sprachform entspricht nicht mehr den schnellen neuzeitlichen Anforderungen. Die Menschen entziehen ihr ihre energetische Aufmerksamkeit, sie stirbt, bleibt aber in ihrer fundamentalen Funktion – mitteilen, um zu verbinden – auch in der neuen Sprache erhalten.

Je selbstbewusster ein Mensch wird und je mehr er die inneren größeren Kräfte des Lebens beherrscht, desto mehr vergrößert er die Zeit-Teile, sein Leben verjüngt und verlängert sich. Wir können uns Zeit-Raum als etwas Gewachsenes vorstellen, verzweigt und doch eine geschlossene Einheit. Selbstbewusstsein entdifferenziert, verlängert das Zeiterlebnis, vergrößert das Werterlebnis, verlängert und bereichert das Leben qualitativ.

Das Wort „Verschränkung“ stammt aus der Atomphysik, aus der Forschungsrichtung, die sich mit den kleinsten Teilchen, den Quanten, aus denen Atome und somit die ganze Welt bestehen, beschäftigt. Bei Experimenten stellte man fest, dass es Pärchen von kleinsten Teilchen gibt, mit Zwillingen zu vergleichen, die stets dasselbe tun, obwohl man nur einen Zwilling bewegte und der andere Zwilling gar keine messbare Verbindung zu seinem Bruder (oder seiner Schwester) hatte.

In solchen Versuchen zwang man die beide Zwillingen sich sehr weit voneinander zu entfernen. Dann gab man dem einen Zwilling einen Energieimpuls, dass er sich nach links bewegen sollte, was er tat. Und obwohl der andere Zwilling keinen Impuls erhielt, bewegte er sich ebenfalls nach links. Das erstaunt die Wissenschaftler noch heute, weil sie bis heute nicht wissen, woran das liegt. Weil sie bis heute keine Verbindung zwischen beiden Energie-Zwillingen messen konnten. Dieses Phänomen der energetischen Zwillingsbewegung nannten sie Verschränkung. Man hätte dazu auch Verbindung sagen können, doch es gab offensichtlich KEINE Verbindung. Deshalb das neue Wort eines bislang noch unerklärlichen Phänomens.

Soweit zur Verschränkung, die immer Zwillinge benötigt. Diese Zwillinge sind polare energetische Spiegelteile.  Was aber soll man sich unter einer fraktal-hierarchisch energetischen Verschränkung von Innen und Außen vorstellen? Das ist jetzt nicht mehr so schwer, und wenn ich es schaffe, es so darzustellen, dass es allgemein verständlich ist, dann verstehen die Wissenschaftler vielleicht auch, warum sie die energetische Verschränkung von den Zwillingsteilchen NICHT messen können. Auch erklärt meine Darstellung der energetischen Verschränkung von Innen und Außen, warum soviel vom Universum, was DA sein müsste, ganz offenbar NICHT da ist. Es ist da, aber nicht messbar, das ist das ganze Geheimnis, welches nun keines mehr ist.

Der fraktal-energetische Energie-Baum des Universums

Stellen wir uns das ausgedehnte Universum wie beschrieben als einen Baum und eine Welle vor, einen Zeit-Raum-Energie-Baum.

Der Stamm dieses universalen Baumes stellt den Anfang unseres Universums dar, wo es noch viel zusammengeballte Energie in einer scheinbar unendlich währenden Zeit gibt. Dann unterteilte sich diese Energie, wobei sich der Raum durch Differenzierung ausdehnt. Die Zeit wird durch Differenzierung kleinteiliger, schneller und kürzer in den Impulsen. Es kommt uns so vor, als würde heute alles viel schneller passieren als früher. Unser lebendiger Alltag ist gekennzeichnet von fast schon zu viel geteilter Zeit, so dass kaum Zeit für eine Untereinheit darin bleibt. Schnell, schneller, noch schneller muss alles gehen. Dabei geht es immer noch nicht schnell genug!!!

Schauen wir uns nun einen Baum in der lebendigen Natur an. Vom Stamm breitet sich eine große Verzweigung und Verästelung aus, eine riesige Baumkrone – rund und mächtig – wächst im Laufe vieler Zeitjahre heran. Das können wir sehen. Was wir NICHT sehen können, jedenfalls nicht normalerweise, ist, dass sich unterhalb der Erdoberfläche ebenfalls eine Verzweigung gebildet hat, die Wurzel. Ohne die Wurzel in der Erde kann sich die Baumkrone außerhalb der Erde NICHT entwickeln. Alle Geschehnisse in der Wurzel beeinflussen die Krone und umgekehrt. Wurzelverzweigung und Kronenverzweigung eines Baumes sind so eine Art Zwilling, polares Spiegelbild voneinander. Während die Wurzel von Erde und Wasser, Mineralien und festen und flüssigen Nährstoffen umgeben ist, ist die Krone von Sonnenenergie, Wärme, Licht und Luft umgeben. Die Wurzel transportiert die festen Nährstoffe zur Krone, die Krone transportiert die luft- und lichtenergiereichen Nährstoffe zur Wurzel.

Der Aufbau eines Tieres und eines Menschen ähnelt dem des Baumes. Das, was beim Baum die Wurzel im Inneren der Erde ist, ist beim Menschen das Gehirn. Unter Pflanzenforschern wird die Wurzel auch als Gehirn der Pflanze bezeichnet. Joseph Scheppach, Wissenschaftsredakteur bei der Zeitschrift P.M., spricht von einer wissenschaftlichen Revolution, weil Forscher zunehmend Intelligenz bei Pflanzen fänden, wofür ihr Wurzel-Gehirn zuständig sei. Sogar ein Forschungszweig Neurobiologie habe sich schon gegründet.i

Wenn dem so ist, dann wäre beim Menschen der Körper unterhalb des Kopfes, was beim Baum der oberirdische Teil ist. Das lässt sich daran leicht erkennen, dass die Blüten einer Pflanze deren Geschlechtsorgane sind, die sie noch unverschämt weithin leuchtend und duftend in die Welt hinein streckt, um Befruchtung durch Wind und Insekten bittend.  

Die energetischen Verbindungen von Gehirn und Körper beim Menschen sind mittlerweile gut erforscht. Dass sowohl der Baum als auch der Mensch bei seinem Nahrungs- und Informationsfluss fraktal-hierarchisch arbeitet, dürfte klar sein. Die relativ großen Nahrungsbestandteile, die wir in den Mund stecken, zerkleinern wir zunächst mit den Zähnen, diese Zerkleinerungsarbeit setzt sich in den folgenden Organen Magen, Leber, Darm fort, von wo sie in den Blutkreislauf und bis zur kleinsten Zelle gelangen. Die Umkehrung der Prozesse erfolgt mit den Abfallstoffen, kleine Teile kommen aus den Zellen, große Teile aus dem After. Über Haut und die anderen Sinnesorgane nehmen wir Licht, Wärme, Duft und andere Schwingungen in uns auf und sondern unsererseits ebensolche Stoffe wieder ab. Haut, Häutchen, Membrane trennen die einzelnen Einheiten des Organismus voneinander ab, verbinden sie dadurch aber auch und wechselwirken durch sie. Die äußere Haut trennt den einzelnen Körper von seiner Umwelt ab.

Es gibt somit einen fraktalen Energieaustausch über die Haut zur jeweiligen Umwelt und zu den einzelnen Umwelteinheiten. Wir stellten fest, dass alle Einheiten des Universums fraktaler Natur sind. Dass sie als Untereinheiten und Unteruntereinheiten und Unterunterunterunter-Einheiten des Ganzen energetisch funktionieren. Alles steht mit allem in wechselseitigem Austausch über die Haut der jeweiligen Einheit. Dass unsere Erde eine Haut hat, wissen wir. Sie wird Erdkruste genannt. Darunter gibt es eine Art Knochenstruktur, was wir Erdplatten, Kontinentalplatten nennen. Es gibt auch ein Gefäßsystem der Erde, das sind die unterirdischen und oberirdischen Gewässer. Die Erde selbst hat ebenfalls einen Stoffwechsel zu ihrer Umwelt, sie nimmt Sonnenenergie auf und gibt Energie auch wieder ab. Die Atmosphäre bildet eine Schutzhaut um die Erde. Wir können den Kreislauf des Wassers erkennen und andere Strukturen, die aus Wechselwirkungen mit der Umwelt entstanden sind oder noch entstehen.

Die Erde ist energetisch größer und älter als ein Mensch, deshalb sind hier die Rhythmen von Entstehen und Vergehen scheinbar länger. Auch eine Galaxie hat eine Haut. Um eine Galaxie krümmt sich die Energie scheinbar und hüllt die Galaxie wie in eine Schutzhaut ein. Unser Sonnensystem wechselwirkt energetisch mit der sie umgebenden galaktischen Umwelt. Und es steht wissenschaftlich auch außer Frage, dass eine Galaxie energetisch in Wechselwirkung zu ihrer universellen Umwelt steht.

Soweit die Wechselwirkungen über feste und weniger feste Energie-Häute. Nicht alle Prozesse sind messbar, denn um etwas messen zu können, benötigt der Wissenschaftler mindestens zwei Punkte, um eine Differenz zwischen diesen beiden Punkten zu messen. Diese Differenz bildet das Maß. Das ist bei der Messung von kleinsten Energieteilchen nicht anders als bei der Vermessung des Weltalls oder dem Messen eines Weitsprungs eines Sportlers. Alles, was der Mensch messen will, kann er messen, wenn er zwei Differenz-Punkte findet.

Wie aber kommt es nun, dass sich sowohl kleinste Teilchen als auch große Schwarze Energieteile des Weltalls den Messinstrumenten der Wissenschaftler entziehen? Das ist relativ einfach, wenn man das Prinzip des fraktal-hierarchischen Aufbaus verstanden hat. Ich stellte dar, dass unser Universum energie-zeit-raum-mäßig wie ein wachsender Baum zu verstehen ist. Schauen wir uns noch einmal einen Baum in unserer Natur an. Wir sehen die Krone, die nach „Außen“ wächst. Wir sehen NICHT die Wurzel, die nach Innen wächst.

So meine ich das mit unserem Universum. Damals beim „Urknall“, der entsprechend dieser Theorie eine Ur-Teilung ist, differenzierte sich sichtbare, somit messbare Energie-Materie zu sichtbarem und messbarem Außenraum. Gleichzeitig aber differenzierte sich von demselben Urknallpunkt ein Energiebaum nach Innen, NICHT sichtbar und messbar. Der aber DA ist und energetisch in Wechselwirkung zum universalen Außenbaum steht. Ein Atom hat ein Innen, Stoffe, Steine, Pflanzen, Tiere ebenso. Das Innen jeder Galaxie wird von den Physikern „Schwarzes Loch“ genannt. Der Mensch hat eine innere Wirkung, die nicht durch Aufschneiden sichtbar gemacht werden kann.  

Unsere Gefühle und Gedanken sind fraktaler „Bestandteil“ dieses energetischen Innenbaumes. Ohne Gefühle und Gedanken ist ein Mensch nicht lebensfähig, diese halten den Organismus zusammen. Die innere unsichtbare Energie, die als Qualität bezeichnet wird, steht im verschränkten Gegensatz zur äußerlich sichtbaren Energie, die Quantität genannt wird. In der Religion wird diese innere unsichtbare Qualität auch Seele genannt.

Diese Aussage gilt aber nicht nur für den Menschen. Sie gilt für jede fraktale Einheit und Untereinheit des gesamten Universum-Baumes, der seit Anbeginn der Zeit wächst und gedeiht. Jedes Teil in diesem Universum hat ein erkennbares und messbares Außen und ein nicht erkennbares nicht messbares Innen. Das letzte Innere eines Atoms ist NOCH NICHT gemessen worden, die Physik vermutet nur, dass da ETWAS sein müsse. Die Schwarzen Löcher in der Mitte der Galaxien sind ebenfalls nur Vermutungen der Wissenschaftler, weil äußere Messungen darauf schließen lassen. Ansonsten würde im Universum ETWAS fehlen. Die schwarze Dunkelheit sei nach Ansicht der modernen Physik verantwortlich dafür, dass das Universum so ist wie es ist, die den Gesamtzusammenhalt irgendwie herstellt. 

Der innere Baum ist der Qualitätsbaum. Die modernen Philosophen rätseln viel, wie man diese ominöse Qualität, auch Qualia genannt, in das moderne physikalische Weltbild einordnen soll.

Über diesen inneren fraktal-hierarchischen Qualitätsbaum ist alles INNERLICH seit Anbeginn der Zeit verbunden. Somit sind alle Teile, auch der Mensch, in der tiefsten inneren Tiefe unendlich und zeitlos und voller unendlich großer Kräfte. Die große Kraft eines Atoms kennen wir aus der Atomkernspaltung, die dem elektrischen Strom, aber auch Atombomben Kraft verleiht. Wir kennen sie aus der Atomkernfusion, wie sie in der Sonne stattfindet.

Auch der Mensch selbst ist in seinem tiefsten Inneren mit der universellen Allkraft verbunden. Wer diese Kräfte kontrolliert und gezielt zu bewegen schafft, ist in der Lage, das gesamte Universum zu bewegen. Wir machen das sowieso, nur nicht bewusst und vom eigenen Willen kontrolliert. Die energetische Wechselwirkung UND Verschränkung findet sowohl über unsere Haut als auch über den inneren Qualitätsbaum statt. Dabei gibt es im gesamten Universum als auch in jeder Untereinheit und Unterunterunter-Einheit einen energetischen Bewegungs-Rhythmus von Zusammenziehen (Sog) und Ausdehnen (Druck).

Beim Menschen erkennen wir den qualitativen Rhythmus von Zusammenziehen und Ausdehnen in jedem organischen Prozess, wie Zellatmung, Herzschlag, Lungenatmung, Stoffwechsel, aber auch allgemeiner in unserem Schlafen und Wachsein, in unserem Leben und Tod. Diese (noch) nicht messbaren Prozesse finden durch den Circumpunkt statt, die messbaren über die Haut.

i Scheppach, Joseph: Woode Wide Web, Das intelligente Netz der Pflanzen, PM-Magazin, http://www.pm-magazin.de/a/das-intelligente-netz-der-pflanzen, letzter Aufruf 10.11.13, 14.18 Uhr

 

 

zurück              Inhalt                – 16 –                  weiter zu Seite 17