Das Fundament im Bauwesen und in anderen Daseinsbereichen

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Ein Fundament ganz allgemein ist ein unterer, stützender Teil von etwas, auf dem etwas aufgebaut ist. Dabei wird unterschieden zwischen einem materiellen Fundament, wie im Bauwesen, und einem geistigen Fundament, wo es sich auch Grundlage oder Basis nennt.i

Es gibt heute natürlich mehrere beinahe gleichwertige Bezeichnungen, auch Synonyme genannt, für den Begriff Fundament, als da wären: Basisstein, Fuß, Grundmauer, Grundstein, Sockel, Fundation, Postament, Piedestal, Ausgangspunkt, Grundstock, Operationsbasis, Plattform, Unterlage, Ursprung, Voraussetzung, Wurzel, Prämisse, Substrat.

Alle diese unterschiedlichen Begriffe eint die EINE fundamentale Eigenschaft, einem relativ beweglichen Überbau Festigkeit zu geben. Der Begriff Fundament stammt vom lateinischen fundamen ab und bedeutet Grund, -stein, -feste, -lage. Das Fundament trägt die gesamte Last des Überbaus, ob das nun materiell im Bauwesen, im Haus-, Maschinen- oder Brückenbau ist oder geistig in den Wissenschaften.

Früher gab es einmal Grundlagenwissenschaften, das war ein ganz bestimmtes Wissen, das die Basis bildete für weitere Studien, etwas, das man fundamental wissen musste, um sich darauf aufbauend weiteres Wissen anzueignen. Früher einmal sollten die Kinder in der Schule so ein grundlegendes Wissen erwerben, das sich einstmals Allgemeinwissen nannte. Das war das Fundament weiterer Studien.

Zu diesem allgemeinen Wissen, das auch Universalwissen genannt wird, gehörten einstmals die Philosophie und die Religion. Während die Religion Glauben-Denken lehrt, ist es die Philosophie, die im Gegensatz zu den Einzelwissenschaften ihr Fachgebiet nicht einschränkt, sondern nach dem Dasein in seiner Weite und Tiefe schlechthin fragt.

In den USA gib es heute noch die „liberal arts“ii. Das sind Studiengänge, die grundlegende intellektuelle Fähigkeiten und die Fähigkeit des allgemein guten Ausdrückens, der Rhetorik, lehren. Die „liberal arts“ werden meist an privaten Schulen gelehrt und beinhalten sowohl ein breites Spektrum an Themen aus Fachgebieten als auch das Erlernen von kreativem Schreiben und Ausüben von Kunst allgemein. Nur ca. 3 Prozent aller Ausgebildeten der USA besitzen einen Abschluss der „liberal arts“, wobei 19 Prozent der Präsidenten der USA und ca. 15 Prozent der Pulitzer-Preisträger auf diesen Abschluss verweisen. 

Heutzutage wird in den Industriestaaten viel mehr Wert auf Spezialwissen gelegt, gefragt sind nicht Alleskönner, sondern Spezialisten mit ganz speziellem Wissen, das vor allem eines bringen soll: Nutzen und monetären Gewinn, wenn möglich sofort. Fundamente des Wissens sind kaum noch gefragt. Der Überbau unseres industriellen Daseins wackelt und wird immer instabiler.

Ganz, ganz früher war das ganz, ganz anders. Schauen wir uns einmal an, worauf unser heutiges spezialisiertes riesiges Wissensgebäude basiert. Schon vor mehr als 3.000 Jahren hatte das Volk der Sumerer in Mesopotamien eine hochentwickelte Kultur und Wissenschaft. Sie besaßen eine Schrift, hohes technisches, mathematisches und astronomisches Verständnis und sie bauten Konstruktionen, die die heutige Wissenschaft total verblüfft.

Auch das alte Ägypten war zu dieser Zeit ein zivilisatorisch ziemlich hoch entwickeltes Land mit Beamten, Gerichtswesen, Militär, Handel, technischen Werkzeugen und Konstruktionen. Kulturelle und künstlerische Aktivitäten gehörten zum altägyptischen Leben.   

Neben dem täglich nötigen Nahrungserwerb war der Götterglaube fundamental allesdurchdringend und bestimmend bei den alten Völkern. Die Menschen wussten es nicht, aber sie glaubten an Kräfte und Mächte, die das Dasein regulierten, mal zum Guten für die Menschen, mal zum Schlechten. Weil die Menschen alles immer persönlich erfahren, gut wie schlecht, personifizierten sie diese Kräfte. Natürlich war im heißen Afrika, der Geburtsstätte der Spezies Mensch, die Sonne eine gewaltige, das gesamte Dasein bestimmende Kraft. Der mächtigste und höchste Gott war der Sonnengott. Die Menschen sahen sich den Göttern gegenüber als klein und schwach. Die „liebe“ Sonne brachte Nahrung mit ihrer Wärme und ihrem Licht. Doch sie konnte auch „böse“ sein, mit übermäßiger Hitze Dürre auf den Feldern erzeugen, Hunger und Not über die Menschen bringen. Erst spätere Religionen wie das Christentum „erschufen“ den guten Gott und den bösen Teufel.

Wie bei den Affen gab es bei den ersten noch affenartigen Vormenschen das sogenannte Alphatier, den Führer der Horde. Das Alphatier bekam mit der Zeit neue Namen. Bei den alten Ägyptern sah sich der Pharao als so übermächtig hochgestellt, dass er als eigenständiger Gott und als Mittler zwischen der Götter- und Menschenwelt galt.

Der Glaube an außermenschliche personifizierte Kräfte war fundamental zu uralten Zeiten. Dieser Glaube bestimmte das gesamte menschliche Verhalten in allen Lebensbereichen. Allerdings gab es dabei schon gewaltige Unterschiede. Unwissende Menschen ließen ihr Leben viel mehr vom Glauben bestimmen als wissende. Geistige Bildung und Wissenserwerb erhielt aber nicht jeder Menschen. Nur wenige privilegierte Menschen hatten Zugang zu Bildung und Ausbildung des eigenen Geistes.

Jeder gebildete Mensch kann nachvollziehen, dass Unwissenheit über Zusammenhänge zu Ängsten führt vor dem, was demnächst passiert, und ängstliche, dumme Menschen lassen sich leichter lenken und leiten als mutige und kluge. Schon damals und zu allen Zeiten nutzten und nutzen die Wissenden ihre Kenntnisse und Macht über die Unwissenden, um sie in ihren eigenen, persönlichen, egoistischen Zwecken zu lenken und auszunutzen. So war es möglich, dass tausende Menschen fast ihr ganzes Leben hingaben für das Errichten einer riesigen Pyramiden-Grabstätte für einen einzigen Menschen, dem Pharao.

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Abbildung 24: Faszinierende Schöpfung! Ein Spiegelbild unseres Selbst?

Doch auch heute noch bestimmt der Glaube an außermenschliche Kräfte das Leben aller Menschen. Dabei geht es nicht nur um den Glauben an einen bestimmten Gott, wie es in den christlichen, jüdischen, moslemischen oder sonstigen Religionen gewünscht ist. Alle Menschen glauben an übermächtige Kräfte, die ihr Leben bestimmen und sie nicht selbst erzeugen. Diese Kräfte nennen sich zum Beispiel allgemein Schicksal oder der blöde Nachbar, Chef, Arbeitskollege, Partner, Polizist, Beamte, Arbeitslose, Banker, Politiker, das blöde Wetter, die Deutsche Bahn, und so weiter, die Schuld sind, dass man seine Wünsche nicht erfüllt bekommt.

Das Wissen und die Wissenschaft entstanden aus dem Motiv heraus, den übermächtigen, scheinbar willkürlich gut und böse wirkenden Kräften einen Teil der Macht abzujagen. Das Ur-Menschliche ist sowohl die Fähigkeit, außerhalb von ihm wirkende Kräfte zu erkennen, an diese Kräfte zu glauben, als auch sich Wissen anzueignen, diese Kräfte zu beherrschen und zum eigenen Nutzen und Wohlergehen einzusetzen.

Kurz gesagt: Das Fundament, auf dem all unser  Wissen beruht, ist zunächst die Erkenntnis, dass es Kräfte gibt, dann der Glaube, dass diese wirken und der innere Drang, diese Wirkung zu erforschen, zu begreifen, zu kontrollieren und zu beherrschen.

Den Göttern ins Auge schauen

Vor tausenden von Jahren gab es noch keine Unterscheidung zwischen Staat und Kirche, zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft. Damals begannen die Menschen gerade erst aus dem Dämmerdunkel der totalen Unwissenheit ins allgemeine Licht des Wissenserwerbes zu blinzeln. So ist es, wenn man Fundamentales sucht, schon sehr interessant, welche ERSTEN Wissensbereiche  es denn waren, die den Geist des Menschen bewegten.

Zu dem allerersten, was die Menschen begriffen, gehörte, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem, was die Kräfte der Umwelt und somit der Götter bewirken und dem, was die Menschen aus eigenen Kräften hervorbringen und schaffen. Diese erste Erkenntnis führte zu der Schaffung des Begriffes Kunst. Alles, was der Mensch konnte, war zusammengefasst in dem Begriff Kunst. Diese damalige Kunst hat mit dem heutigen Begriff davon nur noch wenig gemeinsam. Man könnte die heutige Kunst als Zweiglein der damaligen Basiskunst bezeichnen. Schon zu ägyptischen Zeiten gehörten zur menschlichen Kunst die Mathematik, die Astronomie, das Bauwesen, gleichrangig die Musik, die Malerei und Bildhauerei. Die sogenannten Sieben Freien Künste20 – lateinisch septemartes liberales oder auch studia liberalia – waren über Jahrhunderte voraussetzendes Wissen, um höhere Studien beginnen zu können und zu dürfen. Dazu zählen die Grammatik, die Dialektik/Logik, die Rhetorik, die Arithmetik, die Geometrie, die Musik und die Astronomie. Dabei erhielten diese Sieben Künste noch eine gewichtende Unterteilung. Das Trivium oder auch Dreiweg, bestehend aus Grammatik, Dialektik/Logik und Rhetorik, erhielt dabei fundamentales Gewicht.  Es galt die Ansicht, dass Sprache und Logik Voraussetzung sind, um das Quarium, den Vierweg, bestehend aus Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie,  ausüben zu können.

Das Wort Fundament im geistigen Bereich ist aus dem Bauwesen entlehnt. Bevor die Menschen wussten, dass sie Geistwesen sind, mussten sie sich erst mühsam und langwierig von den natürlichen Bedingungen, wie sie die Tiere erleben und darin leben, absondern. Dazu gehörte zuallererst das Bauen eigener Höhlen, später Hütten und Häuser. Aus diesen und anderen archaischen Tätigkeiten, wie die Fertigung von Werkzeugen und Waffen, entstand über Versuch und Irrtum der erste Schatz an Wissen, das untrennbar mit Begreifen und Begriffsbildung, mit Sprache, verbunden war. Man musste sich merken, was nützlich war, um es wieder bauen zu können.

Bei den allerersten Menschen stand ein wenig Wissen um grundlegende Elemente der eigenen Kräftebeherrschung einem gewaltigen Glauben über außerhalb von ihm liegenden Kräften gegenüber. Die existenzielle Angst vor diesen Kräften war demzufolge riesengroß. Da man den Göttern persönliche, das heißt menschliche Eigenschaften zuschrieb, war man der Ansicht, dass Götter sich auch bestechen lassen und zu Handlungen bewegen ließen, die dem Menschen Gutes brachten, wenn man ihnen etwas Wertvolles gab. Das Wertvollste, was damalige Menschen hatten, waren Ernteerzeugnisse, das Leben von Tieren und sogar das eigene Leben. Dieses Götterbestechen nannte sich opfern und wird auch heute noch betrieben. Da die Götter sich aber nicht immer von Korn und Schafen, nicht einmal von getöteten schönen Jungfrauen in ihrem willkürlichen Tun beeinflussen ließen, gingen die sich entwickelnden Menschen dazu über, den Göttern noch größere Opfer zu bringen, ihnen eigene riesige Wohnsitze zu bauen. Ein eigenes großes Haus, so dachten sich die Ur-Menschen wohl, das musste doch etwas ganz Wertvolles sein. Und schon bauten sie und bauen sie noch heute Göttersitze ohne Ende. Diese Göttersitze verraten uns wenig über die Götter an sich, viel über das Wissen und Können der Menschen, über ihre fundamentale Sicht zur Welt und zu den Kräften des Daseins. Und viel über die Entwicklung der Baukunst.

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Abbildung 25: Der Turm zu Babel steht nicht nur als Sinnbild für die Sprachunterschiede. Es soll ihn auch real gegeben haben als Zeichen des menschlichen Strebens, Gott nahe bzw. gleich auf zu kommen.

 

Zu den ersten gewaltigen Göttersitzen zählt das Zikkuratiii des Mondgottes Nanna, das die Sumerer vor über 4.000 Jahren von den Sumerern in der Stadt Ur in Mesopotamien, im heutigen Irak, bauten. Es hat einen Grundriss von 62,5 mal 43 Metern und eine Höhe von 25 Metern und ist ein massiver dreistufiger Bau aus gebrannten Lehmziegeln. Zikkurat bedeutet hoch aufragend, aufgetürmt, auch Himmelshügel und Götterberg. Zu Ehren der Götter wurden ihre Sitze in der Form und Weise gebaut, wie man sich die Schöpfung der Welt vorstellte. Diese Bauten erzählen sozusagen von dem Vorstellungsbild der Schöpfung damaliger Zeiten. Alle Zikkurate sind äußerst massiv und stufenförmig angelegt. Dabei kann eine Stufe ruhig mehrere Meter betragen. Danach hat die Erschaffung der Welt etwas mit unterschiedlichen Teilen zu tun, die alle auf einem massiven Fundament ruhen. Von diesem Fundament aus geht es zügig hinauf. Auf so einen Zikkuratbau, den Stufentempel in Babylon, geht die biblische Geschichte vom Turmbau zu Babel zurück, der bekanntlich bis zum Himmel reichen sollte, um die Götter ansichtig, mit ihnen auf gleicher Stufe und Augenhöhe zu stehen, so dass der Mensch Gott erkennt. Dieser babylonische Stufentempel hatte eine Basisfläche von 90 mal 90 Metern. Abb. 25

Auch die ägyptischen Pyramiden reichen hoch hinaus und verweisen auf eine unten liegende breite Basis, auf Stufen und eine obere Spitze. Überall auf der Welt finden wir solche ähnlichen von der Schöpfung berichtenden stufenförmigen Göttersitze. Die Vorstellung der Menschen über die wirkenden Kräfte in allem Dasein scheinen recht gleich zu sein, bildlich auf einem Vorbild zu beruhen.

Der Nabel der Welt als Wohnsitz der Götter

In der Literatur finden wir einige interessante Darstellungen der Schöpfung des Daseins unter den Begriffen Weltenberg, Urberg, Urhügel, kosmischer Berg. Nach Ansicht fast aller alten Völker entstand die Welt zunächst aus einem kleinen Hügel, dem Zentrum der Welt, des gesamten Kosmos, der sich später aber zu einer Terrassenform entwickelte. Dieser Weltenberg war entweder der Nabel der Welt oder stand über ihm und galt als Wohnsitz der Götter.

Andere Darstellungen sehen als Weltzentrum auch einen Weltenbaum oder eine Weltenachse. Dieser Weltenbaum oder auch Weltenberg war eine rein geistige Vorstellung vom fundamentalen Schöpfungsprinzip. Dem einfachen Volk dienten einzelne Bäume oder Berge als Heilige Göttersitze. Die Zahl Drei spielt dabei eine bedeutende Rolle und wir finden den sogenannten Dreiberg noch in vielen Landes- und Familienwappen als Spiegel ihrer göttlichen Herkunft und ewigen Beständigkeit wieder.  

Weltweit sind es neben der wichtigen Zahl Drei auch die Zahlen Vier und Sieben, die eine große bildliche Verehrung erhielten und noch heute besitzen. Diese Zahlen sind neben der Eins oft Lieblingszahlen. 

Fundamental aus den Ursprüngen der Menschheit erwachsen ist der Glaube an außermenschliche Kräfte, an eine Schöpfung der Welt, die sich stufenförmig ereignet, wobei die Zahlen Drei, Vier und Sieben recht gewichtig sind. Auch heute noch sprechen wir von einem allgemeinen unerschütterlichen, festen Glauben. Woran konkret geglaubt wird, das ist von Land zu Land, von Mensch zu Mensch verschieden. Die Götter und Kräfte auf der Welt besitzen viele Namen. Doch in jedem Menschen gibt es den Glauben, dass es zumindest eine Kraft gibt, die seine Welt und ihn selbst bewegt. Das ist absolut fundamental: Der menschliche Glaube an eine wirkende Kraft. Die Naturwissenschaftler akzeptieren insofern keinen Glauben als Basis für die Wissenschaft, weil sie glauben, dass die von ihnen untersuchte Welt rein erkennbar deterministisch aufgebaut ist. Ihr Glaube, der allein für sich genommen scheinbar nichts Wissenschaftliches an sich hat, ist ihre innere treibende Kraft, die zur Wissenschaft führt. 

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Abbildung 26: Die menschliche Eigenschaft des Glaubens ist die treibende Kraft, Wissen zu erschaffen.

 

Allem Denken, Fragen stellen und Antworten bekommen liegt EINE fundamentale Kraft zugrunde. Man kann dieser Kraft je nach Fachgebiet viele Namen geben. Im allgemeinen menschlichen Forschen ist es die Kraft der Idee, die aus dem NICHTS kommend ALLES erkennen und somit erschaffen will, was zu einem fraktal-hierarchischen Wissensbaum führt, wobei alle Wissensteile miteinander verknüpft sind. Erkennen wir diese Struktur und Verknüpfung, ist sie uns bewusst.

i Online-Duden: Fundament, Version 5.9.2013, 11.15 Uhr, http://www.duden.de/rechtschreibung/Fundament

 

ii Wikipedia: „liberal arts“, Freie Künste, Version 5. 9. 2013, 11.09 Uhr, http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sieben_Freie_K%C3%BCnste&oldid=121456121

http://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Freie_K%C3%BCnste

 

iii Wikipedia: Zikkurat, „Turmbau zu Babel“, Version 5.9.2013, 11.26 Uhr,

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Turmbau_zu_Babel&oldid=120619169

 

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