Circumpunkt

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Der Weltbestsellerautor Dan Brown machte mir das Symbol Circumpunkt auf eine neue Art wieder bewusst. Ich kannte es schon lange aus meinen eigenen Forschungen. Doch es war mir ein Bild unter vielen. Dann las ich sein Buch „Das verlorene Symbol“i. Dieses „verlorene Symbol“ gab meiner bis dahin schon gewachsenen Theorie vom Dasein und der Möglichkeit, sie nach eigenem Willen zu formen, ein wesentliches Bild-Detail. Der Schriftsteller hat mit Sicherheit gründlich recherchiert und bezeichnet dieses Bild als das Ur-Symbol, als das Ur-Wort, in dem offenbar alles Begreifen der ganzen Welt enthalten sein soll. Immerhin glaubten das auch die Begründer Amerikas und Erbauer der Hauptstadt Washingtons. Denn diese Stadt und besonders das Kapitol spielen eine zentrale Rolle in seinem Roman. Wenn Dan Brown nun auch sehr viel spannendes Drumherum schreibt, das Geheimnis des Circumpunktes gibt er nicht preis. So tue ich es.

Circumpunkt abb55

Abbildung 55: Was kann ein Kreis mit einem Punkt darin schon bedeuten? Die einen sagen Sonnengott, die anderen sagen Gold. Oder das Ur-Wort.

 

Wir sehen einen Kreis und einen Punkt. Die Ägypter und vor denen schon die Sumerer als die ältesten Kulturvölker, setzten dieses gezeichnete Symbol für den obersten ihrer Götter, den Sonnengott. Die ersten Wissenschaftler, zwar schon zweifelnd und suchend, aber noch tief gläubig, die Alchemisten als  Vorfahren der modernen Naturwissenschaftler übernahmen dieses Zeichen und setzten es als Symbol für das Element Gold ein – das beste und schönste Element. Übrigens suchten die wahren Alchemisten NICHT danach, wie man aus dem unedelsten Metall Blei das edelste Metall Gold herstellen könne. Sie suchten nach dem geheimnisvollen Stein der Weisen, mittels dem sie sich aus einem unedlen – einfachen und ohnmächtigen – Menschen in einen edlen, göttlichen Allesbeherrscher verwandeln können.  Sie suchten und suchten – und manchmal fanden sie auch etwas. Der deutsche Alchemist Johann Friedrich Böttger, 1682-1719, fand 1709 die Methode, Porzellan herzustellen, was seinem verschwenderischen Herrn, August den Starken, sehr viel Geld in die sächsischen Schatzkammern spülte. Dieses „weiße Gold“ ermöglichte die Gründung der ersten deutschen Porzellanmanufaktur 1710 in Meissen.ii

Blume abb56

Abbildung 56: In allem gibt es einen Mittelpunkt. Alles strebt von dort in die Unendlichkeit. Und von der Unendlichkeit strebt alles in die Mitte.

Bitte, seien Sie jetzt einmal ganz kurz ergriffen und treten Sie einen Schritt zurück. Sie sehen in der Grafik, Abb.55, nicht nur einen Kreis und nicht nur einen Punkt. Diese Gebilde transportieren Inhalte von gewaltigem Ausmaß. Die Funktionsweise der ganzen Welt ist darin enthalten!!!!

Um das bis in sein letztes Detail zu begreifen, müssen wir fraktal-hierarchisch schrittweise vorgehen und beginnen beim Punkt. Seien Sie sich klar darüber, dass ich nun die wirkende Ur-Kraft beschreibe. Der Punkt symbolisiert das Innen, das Dunkle, das Schwarze, die Kälte, den Sog, das Zusammenziehen bis zur Undifferenziertheit, eine unvorstellbare und unmessbare Kraft. Doch diese Sogkraft ist nur eine Teilkraft, der eine zweite polare Teilkraft spiegelnd gegenübersteht. Diese zweite polare Kraft „sehen“ Sie in dem Bildteil, der außerhalb von der Kreislinie liegt. Das ist die symbolische Darstellung der unendlichen Weite, der absoluten Helligkeit, des Lichtes sozusagen, des Weißen, der Hitze, der unendlichen Ausdehnung, aber auch des unendlichen Druckes als Gegenkraft zum Sog. Die Linie, die einen Kreis darstellt und das Innere vom Äußeren abtrennt, symbolisiert die Mitte, wo sich Druck und Sog, Dunkelheit und Helligkeit, Himmel und Hölle ausbalancierend treffen. Hier in der Mitte ist die eine Spiegelebene zwischen Innen und Außen. Von hier aus beginnt die weitere erkennbare und messbare Durchdringung der Gegensatz-Kräfte, beginnend bei den Untergötterpaaren oder – physikalisch gesagt – Teilkräften. Die Kreislinie symbolisiert die Haut, die alle Einzelteile voneinander abtrennt und kräftemäßig ausbalanciert, so dass ein VOLLKOMMEN ausbalancierter Kosmos mit seinen vielen Kraft-Teilen entsteht, den der Mensch erkennt.

Doch das ist noch immer nicht die ganze Aussage des Symboles. Es gibt noch eine, die nicht so offensichtlich ist.

Schauen Sie genau hin!

Sie können noch so genau hinsehen, Sie können NICHT sehen und erkennen, was dieses Symbol NOCH ausdrückt. Es ist die energetische Verbindung von der tiefsten Tiefe des inneren Punktes und dem äußersten Außen der unendlichen Weite. Die Menschen damals glaubten und wussten noch, dass es diese nichterkennbare energetische Verbindung gibt, geben muss, ansonsten würde die Einheit des Kosmos keine VOLLKOMMENHEIT sein. Die moderne Wissenschaft ist sich inzwischen auch klar, dass es diese „unsichtbare“ wirkende Kraft geben muss, aber sie sucht noch.

Eine von mir entwickelte Methode lehrt, die Kräfte des Menschen über eben diese nichterkennbare und nicht messbare Circumpunkt-Verbindungsstelle zu lenken und kreative Veränderungen in der Umwelt zu bewirken. Wenn das nicht göttlich ist!

Um diese Kräfte benutzen zu können, muss der Mensch erlernen, diese Kräfte willentlich zu kontrollieren. Es sind Körper-Geist-Gefühlskräfte in ihrer gleichzeitigen Differenziertheit und Einheit. Als allererstes muss der Mensch seine inneren Triebkräfte kennen- und dann beherrschen lernen.

Folgende Darstellung der Funktionsweise der Erschaffung von erkennbarem Dasein ist rein hypothetisch. Ich leite sie aus meinen Recherchen und aus meiner eigenen praktischen Erfahrung ab. Ob Wahrheit in dieser Hypothese steckt, kann der forschende Geist aber erkennen, wenn er sich an die eigene Erkenntnis-Arbeit macht. 

Nach meiner Auffassung und Erkenntnis findet die Formgebung (Information) und Materialisierung geistiger Prozesse zwischen Innen und Außen ganz allgemein folgendermaßen statt: Das Innen – Sog – nimmt einen Teil des Außen – Druck – bedarfsgemäß in Teilstückchen in sich auf. Das Innen erhält einen energetischen Eindruck dessen, was im Außen als Ausdruck wahrnehmbar ist. Im Inneren entstehen Veränderungen, die als energetische Spannung über den Circumpunkt mit der Außenwelt verbunden sind und dort einen neuen Ausdruck, ein neues lebendiges Bild darstellen, der dann im Innen wieder einen neuen Eindruck erweckt. Gleichzeitig verändert sich das materialisierte Teil des Innen durch den gemachten Eindruck und verändert über die Haut seinen Ausdruck, so dass die anderen Individuen/Teile ebenfalls einen neuen Eindruck bekommen und sich entsprechend verändern.

Wir Menschen erleben diesen Prozess in Phasen des Wachseins, wo wir Eindrücke aufnehmen, und in den Phasen des Schlafens, wo die verarbeiteten Eindrücke als neue Spannungen über den Circumpunkt und die Haut einen neuen Ausdruck erzeugen. Alle Wahrnehmungen, alle Gedanken und Gefühle sind Spannungsprozesse, die einer ständigen Wechselwirkung unterliegen. Werden bestimmte Ausdrücke der Umwelt immer wieder wahrgenommen, entsteht ein inneres gespeichertes Bild davon, es verfestigt sich in Form von materialisiertem Dasein. Es entstehen  Muster, verfestigte Strukturen. Unter bestimmten äußeren Bedingungen, wie Gesteinsdruck, Gesteinszusammensetzung und Temperatur, entsteht aus Kohlenstoff ein Diamant. Auch der Mensch wird durch seine Umwelt geformt.

offene Schleife Technik abb57

Abbildung 57: Der menschliche Organismus steht mit seiner Umwelt über zwei Wege in Kontakt.

 

Wer z.B. lange viel Sonne ausgesetzt ist, dessen Haut bräunt sich oder ist von Natur aus braun. Wer ständig dieselben Gedanken und Gefühle erzeugt, bekommt eine diesbezügliche materialisierte Körperstruktur. Verbitterte Gedanken machen innerlich bitter und der Gesamtausdruck des Menschen ist gebeugt, zusammengezogen, negativ.

Möbiun-Schleife abb58

Abbildung 58: Die Möbius-Schleife, auch Möbius-Band, ist leicht herzustellen und schwer zu begreifen.

 

Verbitterten Menschen kommt ihre Umwelt auch real vor, als wäre alles nur schlecht und negativ. So entsteht eine innere und parallele äußere strukturierte Ordnung. Man kann sich diesen Prozess schon wie einen Regelkreis aus der Technik vorstellen. Abb.57 So bleibt alles immer vollkommen und wird individuell doch als Unvollkommenheit wahrgenommen.

In der Technik gibt es entweder geschlossene oder offene Regelkreise.

Als offene Schleife bezeichnet man in der Regelungstechnik die Verkettung von System und Rückkpplung, wobei die Rückkopplung noch nicht wirkt, da sie noch nicht geschlossen ist.

Diese offene Regelkreis-Schleife gibt den Prozess der Wirklichkeitswerdung des Circumpunktes noch nicht exakt wieder. Die Möbiusschleife, auch Möbiusband genannt, kommt dem Prinzip noch am nächsten.

Die Möbius-Schleife, 1858 entdeckt, entsteht, wenn man ein längeres Band oder einen Papierstreifen mit verdrehten Enden zusammenklebt. Abb. 58 Diese Form mit ihren ganz speziellen Eigenschaften fasziniert Mathematiker und Künstler seit Jahrzehnten. Die Schleife hat die erstaunliche Eigenschaft, dass es weder oben und unten noch innen und außen gibt. Das heißt, das Innen ist direkt verbunden mit dem Außen des vormaligen Papierstreifens, der jetzt im zusammengefügten Zustand ein vollkommen neues Gebilde mit vollkommen neuen Eigenschaften ist.

Aus der Kraftzirkulation des Circumpunktes Innen-Außen erklären sich die Phänomene der Anziehung und Abstoßung eines jeden Materieteilchens. In der Physik wird es Magnetismus genannt. Die Psychologie spricht von der Attraktivität oder dem Charisma eines Menschen.

Die Physik kennt die allem Sein innewohnende Sogkraft als Gravitation. (Mir ist bewusst, dass ich die in Fachkreisen bisher noch nicht zu Ende diskutierte Frage, was Masse ist und was Gravitation, mit meiner Darstellung sehr trivialisiere.) Die sehr materiell und stofflich denkenden Physiker gehen davon aus, dass diese Kraft von EINEM Teil erzeugt wird, dem Higgs-Boson. Im Sommer 2012 verkündeten die Medien, dass dieses Higg-Boson gefunden sei. Aber man sollte den Medien nicht alles glauben. Die Mitteilung aus dem Cern, dem Ort, wo der Fund angeblich stattfand, lautet etwas vager: „CERN-Direktor Rolf-Dieter Heuer […] sagte: „Für Laien gelte das Higgs als gefunden.“ „Erst im März dieses Jahres [2013] haben die Forschergruppen der zwei Detektoren ATLAS und CMS den kompletten Datensatz der Jahre 2011 und 2012 ausgewertet. Mittlerweile sind alle Zerfallsarten des neuen Partikels ausgewertet worden. Es sehe ´immer mehr´ wie das von der Theorie vorhergesagte Higgs-Teilchen aus, gab die CERN-Pressestelle bekannt.“iii Man benötige für eine Sicherheit der Aussage aber noch viel teurere Experimente und noch lange Monate, vielleicht Jahre, um alles zu berechnen und nochmals zu berechnen, ob es denn stimmt, was man da gemessen habe. In diesen Jahren wetteifern viele Forschergruppen weltweit darum, wer zuerst das Ende oder den Anfang des Universums sehen und erkennen kann. In aller Welt fließen Milliarden Geldmittel in diese Projekte, alles nur, um letztlich NICHTS zu erkennen!!!

Eindruck-Ausdruck Circumpunkt abb59

Abbildung 59: Will man die Funktionsweise des Circumpunktes verstehen, muss man mehr als einmal um die Ecke denken.

 

Ich weiß nicht, ob Tilo Körkel, Redakteur der Ausgabe Spektrum der Wissenschaft spezial Physik-Mathematik-Technik, 2/13, mit dem Titel „Rätsel Kosmos“, das auch ein wenig ahnte, als er in seinem Editorial schrieb: „Der Strom von Nachrichten aus Astronomie, Astrophysik und Kosmologie reißt nicht ab. Fast täglich, mindestens aber wöchentlich erfahren wir, welche neuen Erkenntnisse Forscher aus den Daten immer leistungsfähigerer Messinstrumente auf der Erde und im Weltraum gewinnen konnten. Wirklich überraschen können uns die Wissenschaftler aber selten, denn meist widmen sie sich bereits bekannten Phänomenen, die sie in einem weiteren Detail besser zu verstehen versuchen. Neues Wissen entwickelt sich nun einmal in vielen, manchmal winzig kleinen Schritten. Erst am Ende tritt aus den zahlreichen Einzelheiten das große Bild der Welt hervor.“ Das Große Bild der Welt, das Big Picture, wird es sich jemals erkenntlich zeigen für all die Mühe, die man ihm widmet, um es erkennen zu können?

Unendlichkeitsacht Kraft abb60

Abbildung 60: Dem logisch denkenden Gehirn fällt es mehr als schwer, sich eine Verbindungsstelle zwischen Innen und Außen vorzustellen, die nicht über die Haut stattfindet, sondern über eine NICHT vorstellbare Kontaktstelle.

 

Der energetisch fraktal-hierarchische Begriffe-Baum

So wie alles in unserer Welt ist unser menschliches Denken eine energetische Angelegenheit. Das menschliche Denken findet in einem Gedankenorgan statt, unserem Gehirn. Sowohl das quantitative äußerlich sichtbare und messbare Gehirn als auch die darin stattfindenden qualitativen nicht messbaren Prozesse sind aufgebaut wie ein Fraktal und somit gebunden an den fraktalen Zeit-Raum-Baum des gesamten Universums. Der Aufbau unseres Gehirns begann vor 14 Milliarden Jahren genauso wie der Aufbau des Denkens. In allem wirkt die EINE Kraft. Nur benennen die Wissenschaftler sie anders. Sie sagen atomare Energie, sie sagen Quarks und Bosonen, sie sagen Licht und Strahlung und Magnetismus und Kernfusion und und und. All diese unterschiedlichen Wörter und Begriffe sind nötig, um unsere Welt begreifbar zu machen. Jeder einzelne Begriff in unserem fraktal- hierarchisch strukturierten Gehirn ist ebenfalls fraktal-hierarchisch strukturiert. Es gibt Oberbegriffe und Unterbegriffe und Unterunterunter-Begriffe. Je mehr wir unsere Welt in Begriffe einteilen, desto mehr begreifen wir sie in ihren Einzelteilen. Somit spiegelt das Äußere das Innere und das Innere das Äußere in unserem Denken und begrifflichen Begreifen wider.

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Abbildung 61: Die Frucht der Erkenntnis ist zweigeteilt.

 

Im tiefsten Grunde unseres Denkens aber ist unsere Welt einfach. Sie beginnt an einem zusammengezogenen Punkt, dehnt sich bis zur scheinbaren Unendlichkeit aus um sich wieder zusammenzuziehen und neu zu beginnen. Dem steht der energetische Rhythmus von Ausdehnen und Zusammenziehen über den Circumpunkt polar-spiegelnd entgegen. So bleibt alles immer eine geschlossene Einheit.

Jeder Begriff ist Bestandteil dieser energievollen Spanne zwischen Punkt und Unendlichkeit, Unendlichkeit und Punkt, wobei jeder Begriff energetisch mit jedem anderen Begriff verbunden ist. Im Gehirn erkennen wir das an den erkennbaren Gehirnzellen, die über Verzweigungen (Axone, Synapsen und Dendriten) mit anderen Gehirnzellen verbunden sind. Beim Denken erkennen wir es so: Auch ein Kind begreift seine Welt umfassend, aber nicht so detailliert und begrifflich strukturiert und eingeteilt wie ein geschulter Erwachsener. Das muss ein Kind erst lernen, in dem es die Einheiten teilt und verbindet.

Der forschende und teilende Geist des Menschen nimmt im Gegensatz zum Glauben die Welt nicht so hin wie sie ist. Er will sie erforschen, ergründen, Wissen erschaffen und damit die Umwelt kontrollieren und beherrschen. Er macht damit dem Gott das

Wirkungsfeld streitig. Allerdings scheinen zumindest manche Forscher heute zu “vergessen”, dass ihr Denken und Forschertrieb eine energetische Kraft ist, die in der “Weltformel” bzw. in der Theorie von ALLEM (TOE – theorie of everything) inbegriffen sein muss.

physikalische Kräfte und Physiker abb62

Abbildung 62: Jahrhunderte alt ist die Tradition der Naturwissenschaft Physik, den Geist aus ihrer Welterkenntnis außen vor zu lassen. Hier ist eindeutig eine Erkenntnis-Reform überfällig.

 

Begriffsstruktur komplex vernetzt abb63

Abbildung 63: Unsere Sprache mit ihren vielen Begriffen und komplexen Strukturen hat einen ganz einfachen Anfang.

 

Gedanken und Untergedanken

Ich zählte die Begriffe schon mehrfach auf, mit der das Fundament unseres Daseins, aus dem es entstand, benannt wird: Gott, Logos und Singularität sind die bekanntesten.

Mir gefällt es auch, dieses Fundament neben dem Begriff Bewusstsein „Ur-Gedanke, der noch nicht gedacht wurde“, zu nennen. Eines sollte klar sein: Man kann sich über die Begriffe streiten, wie man was benennt, letztlich aber ist alles eine Einheit, geteilt in Untereinheiten und Unterunterunter-Einheiten, die energetisch alle zusammenhängen. Begreift der Mensch diese Einheiten als Kräfte, die außerhalb von ihm sind, ist er machtlos, ob er sie Gott oder Singularität nennt. Versteht der Mensch die wirkende Kraft des Universums als Gedankenkraft, dann kann er darauf bewusst Einfluss nehmen.

Eva und ihrem verbotenen Biss in die Frucht der Erkenntnis hat die Menschheit den Rauswurf aus dem göttlichen Paradies der Unwissenheit zu verdanken. Seither beißen sich die Menschen immer weiter hinein in den unendlichen Wissens- und Erkenntnisbaum, ihn dabei selbst erschaffend in Übereinheiten und Unteruntereinheiten. Forscher erschufen mittels Computersimulation ein Bild vom Weltall, in dem die Galaxien winzige Punkte darstellen und zusammen wie ein leuchtendes Netz aussehen. Genauso sieht ein denkendes Gehirn aus, wo aneinander geknüpfte pulsierende Neuronen ebenfalls ein leuchtendes Netz ergeben. Beide Netze ähneln einander wie der kleine und der große Klaus. Abb.64 Erforscher des Denkens und Gehirns sollten sich nicht auf zeit-räumlich lineare, sondern besser auf fraktal-hierarchische energetische Verbindungen konzentrieren. Wobei sie das Bewusstsein trotzdem nicht finden. Es ist nicht real da, auch wenn es wirkt.

Ähnlichkeit Mäusehirn Universum abb64

Abbildung 64: Das  obere Bild (Draufsicht)  gibt erforschte Fakten wieder. Mikrokosmos und Makrokosmos ähneln sich sehr.  Das untere Bild (Vorderansicht) ist eine Theorie, die durch die Fakten bestätigt wird.

 

Brücke NY abb65

Abbildung 65: Die Schöpferkraft des Menschen ließ diese faszinierenden Bauwerke New Yorks entstehen: Manhattanbridge und Empire State Building in relativer Größe.

 

i Brown, Dan:„Das verlorene Symbol“,Bastei Lübbe GmbH & Co. KG, Köln, 2009

 

ii Wikipedia: Johann Friedrich Böttger, Version 12.9. 2013, 16.29 Uhr

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Johann_Friedrich_B%C3%B6ttger&oldid=121945558

 

iii Spektrum.de: „Ein bittersüßes Ende?“, veröffentlicht 3.7.2013, Version 6.9.2013, 11.41 Uhr

http://www.spektrum.de/alias/higgs-boson/ein-bittersuesses-ende/1200221

 

 

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